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...ca. 3 Wochen später ... die anfänglichen Schwierigkeiten sind überwunden. Das ursprünglich bescheidene Ergebnis kam nur dadurch zu stande, weil die Abdichtung des Paddels versagt hatte. Eine feuchte Lampe braucht eine deutlich steilere Paddeltechnik damit der Magnet ins rutschen kommt. Ich mußte also die Lampe zum trocknen wieder ausbauen. Die Art und Weise des Einbaues der Schüttellampe hatte ich dann auch gleich geändert. Die Lampe ist jedenfalls nicht mehr fest eingebaut. Ein wenig Sägen und Feilen war notwendig, damit ich die Lampe in das dünnere Verbindungsrohr paßt. Durch diese Änderung kann ich die Lampe ggf. trocknen lassen und da die Leuchtdiode sich nun im sichtbaren Bereich befindet wird die Helligkeit noch mal etwas gesteigert. Eine Kugel von der Weihnachtsdeko am anderen Ende des Bereiches mit Silikon eingeklebt streut das Licht noch einmal was die Wirkung des Lichtes noch mal verdoppelt, man könnte also 2 LED's im Schaft vermuten. Die Elekronik ist vorsichtshalber mit Silikon abgedichtet. Die Gefahr der Überhitzung elektronischer Bauteile schätze ich nicht so dramatisch ein. Ist die Lampe nicht im Paddel wird diese in ihren Gehäuße aufbewahrt. Vom kurzgeschlossenen Schalter abgesehen, kann ich die Lampe nach wie vor als Taschenlampe benutzen. Das Paddel ist nun endlich dicht, auch die flacheste von mir verwendete Paddeltechnik ist für das Aufladen nun endlich ausreichend. Da ich bislang nicht erst bei völliger Dunkelheit losgepaddelt bin, mußte ich ein paar Daten von Trockenübungen in die folgende Auswertung mit einfließen lassen. - nach ein paar hundert Metern leuchtet die Lampe schon schwach, jedoch ist der Ladungsblitz schon deutlich zu sehen.- nach 1-2 km leuchtet die Lampe schon deutlich - nach 3-4km hat sie etwa für die Paddelgeschindigkeit und der verwendeten Paddel-Technik Helligkeitssteigerungen lassen sich dann nur noch durch Schütteln oder eine andere Paddelweise erzielen. Man kann die Lampe bereits vor dem Lospaddeln kräftig durchschütteln. Ich weiß jedoch nicht in wie weit die Lampe sich binnen ein paar Tagen oder einer Woche im Dauerbetrieb entladen kann.
Ich kann eine gewisse Restladung nicht ganz ausschließen. Es entspricht jedoch eher meiner Paddelgewohnheiten. Das Paddel leuchtet noch ein paar Stunden etwas nach. Der Helligkeitsvergleich.jpg zeigt das Paddel im Vergleich zu meiner angesetzten Fahrradbeleuchtung zweier Hella HL 2000 Micro Tech LED. Wenn man den Meßergebisen der Fachpresse glauben darf sind die Hellas etwa 7-8,5Lux hell (10m Entfernung, laut STVOZ). Diese Frontbeleuchtung hat zwar eine gute Ausleuchtung, doch scheucht diese alles (vom Wildvogel bis zu den Insekten) auf was sich in der Nähe befindet. Man ist also auch eine gute Zielscheibe für die Mücken. Die Schüttellampe soll auch nicht das gesetzlich vorgeschriebene Positionslicht ersetzen. Aber außerhalb der Wasserstraßen, wo man es überwiegend mit Anglern zu tun hat, ist die Schüttellampe im Schaft doch eine echte Hilfe. Mit freundlichen Grüßen Guido Hoffmann!
Wir sagen DANKE für so viel Erfindungsgeist!
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